„Dies war eines der verheerendsten Öllecks die es je auf der Welt gab, trotzdem hat es kaum öffentliche Aufmerksamkeit bekommen…“
Experten der Vereinten Nationen (UN) sind sich inzwischen einig und beziffern die Summe des im Niger-Delta ausgetretenen Öls auf mehrere Millionen Liter, nachdem Shell stets behauptet hatte, es seien „lediglich“ 150.000 Liter Öl.

Lange bestritt der Ölmulti überdies jedwede Verantwortung und versuchte die betroffenen Gemeinden mit lächerlichen 4.000 Euro und – man beachte – einhundert Säcken mit Reis und Bohnen im wahrsten Sinne des Wortes „abzuspeisen“.
Eine an Unverfrorenheit und Gewissenlosigkeit nur schwer zu übertreffende „Geste“.

Zwischenzeitlich hat Shell die Verantwortung übernommen und muss nun mit einer Strafe von mehreren hundert Millionen rechnen. Ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man bedenkt, dass der Sachschaden in der Region in die Milliarden geht und man von einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten für die Renaturierung ausgeht – die Lebensgrundlage mehrerer Generationen ist praktisch zerstört.

Denken wir gemeinsam um…

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