so titelt der Beitrag von Heiner Müller im BR Radio Bayern 2 am 11.07.201 (den Beitrag finden Sie hier auf www.br.de).

Der Beitrag befasst sich mit dem Beschluss des Gesetzesentwurfs zum Mindestabstand für Windräder in Bayern und weisst auf einen seltsamen Vorgang hin. Denn interessanterweise lädt der Wirtschaftausschuss des Landtags eine Woche vorher 12 Experten – vom Juristen bis zum Städtetag, von der IHK bis zum Verband der kommunalen Unternehmen – ein, von denen 11 Experten dringend von dem Gesetzesentwurf zum Mindestabstand für Windräder abraten. Von "verheerenden Folgen für die Energiewende und den Rechtsfrieden" ist da die Rede. Der Beitrag ist aus unserer Sicht besonders hörenswert, denn diese Vorgehensweise kann zur Methode werden.

Unsere Bitte für's nächstemal: Falls von vornherein schon feststeht, wie entschieden wird, dann einfach den Aufwand reduzieren, den Experten nicht die Zeit stehlen und unnötige Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten vermeiden und auf solche Veranstaltungen verzichten. Kostet doch alles Steuergeld.

Und wir müssen uns entschuldigen: wir hatten in unserem fiktiven Rückblick auf die Energiewende aus der Sicht von 2018 den Mindestabstand für Windräder in Bayern für 2015 prognostiziert, und uns damit ganz schön in die Nesseln gesetzt.

Hut ab, Herr Seehofer, das ging jetzt aber schneller als wir dachten.