e-mobil : E-Bike oder Pedelec oder S-Pedelec?

Der Markt für Fahrräder mit elektronischer Antriebsunterstützung ist vielfältig.
Elektrofahrräder werden zunächst in zwei verschiedene Klassen eingeteilt: Elektro-Bikes und Pedelecs (englisch für "Pedal Electric Cycle"). E-Bikes sind Fahrzeuge, die rechtlich als "Kleinkraftrad mit geringer Leistung" zu bezeichnen sind. Um ein E-Bike mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h fahren zu dürfen, ist in Deutschland ein Mofa- oder anderer Führerschein notwendig. Das Mindestalter des Fahrers liegt bei 16 Jahren. Zudem benötigen E-Bikes ein Versicherungskennzeichen, Helmpflicht besteht allerdings nicht.
Bei den sogenannten Pedelecs verhält es sich anders. Hier wird der Elektromotor nur zugeschaltet, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Auch rechtlich bestehen Unterschiede zwischen beiden Fahrradtypen: Pedelecs dürfen auch von Kinder gefahren werden. Bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h betrachtet der Gesetzgeber sie als Fahrräder. Sehr schön und ausführlich erklärt das der ADFC unter http://www.adfc.de/pedelecs/elektrorad-typen/elektrorad-typen

Welches Pedelec ist das Richtige für Sie?
Unter den Pedelecs gibt es natürlich auch verschiedene Ausführungen. Zur Einfachheit unterscheiden wir hier grob zwischen billigen Pedelecs mit Speed- /Hallsensor, Pedelecs mit Drehmomentsensor und Pedelecs der S-Klasse.

Pedelecs mit Speed-/Hallsensor verzichten technisch auf die Messung der Eigenleistung des Benutzers. Diese Lösung ist zumeist bei Billig-Angeboten von Discountern oder Baumärkten zu finden. Der Vorteil: Da der Sensor nur erkennt ob überhaupt getreten wird, kann "kraftlos" mitgetreten werden. Letztendlich schaltet die Pedalbewegung den Motor nur an. Der Nachteil: Ein solches Fahrverhalten minimiert die Reichweite ggf. extrem – ein Rückweg kann dadurch sehr beschwerlich werden, denn Pedelecs wiegen mit zumeist weit über 20 kg ein vielfaches von einem gewohnten Fahrrad. Bergauf ist dann schieben angesagt.

Pedelecs mit Drehmomentsensor sind diesbezüglich weitaus empfehlenswerter. Hier wird gemessen, wie stark getreten wird. Die Unterstützung erfolgt je nach der ermittelten Eigenleistung und ermöglicht ein sehr natürliches Fahrverhalten. Dies kommt auch Gruppenfahrten mit Teilnehmern unterschiedlicher Leistungsfähigkeit zugute. Die jeweiligen Angaben zu maximalen Reichweiten sind damit durchaus realistisch.

Pedelecs der S-Klasse (Schnelle Pedelecs oder auch Schweizer Klasse) zählen rechtlich nicht mehr zu den Fahrrädern sondern mit motorunterstützten Geschwindigkeiten von 45 km/h bereits zu den Kleinkrafträdern.

Woher kommen die großen Preisunterschiede?
Pedelecs vom Discounter oder Baumarkt werden z.B. ab 699,- Euro angeboten. Hier wird bei der Technik, den Komponenten und offensichtlich auch der Verarbeitung eingespart. Nebenstehend finden Sie einige Links zu Erfahrungsberichten. Die Preisspanne für ein gut ausgestattetes Pedelec vom Fachhandel (hier gibt es meist auch einen Service) liegt bei ca. 1600,- bis 2800,- Euro. Nach oben sind, je nach Komponenten, fast keine Grenzen gesetzt. Für ein hochwertiges Gelände-Pedelec können da schnell mal 4000,- Euro anfallen.

Warum ein GUT.-Pedelec?
Aus Erfahrung – im wahrsten Sinne des Wortes. GUT.-Pedelecs werden z.B. an Hotels in Berlin und dem Land Brandenburg vermietet und müssen zuverlässig dauerhaft belastbar, wartungsfreundlich und vielseitig einsetzbar sein. Unsere Modelle müssen also auch den Anforderungen verschiedenster Fahrstile genügen … eine Vermietung oder Verleih wäre ansonsten mit zuviel Service-Aufwand verbunden und würde sich nicht lohnen.
Alle GUT.-Pedelec-Modelle sind deshalb mit modernem Drehmomentsensor, erprobten und zuverlässigen Komponenten, unplattbaren Reifen und abschließbaren Akkus ausgestattet. Alle GUT.-Pedelec-Modelle können ohne Helm gefahren werden – eine Versicherungspflicht besteht nicht.
Der Kauf eines GUT.-Pedelec ist auf Wunsch verbunden mit einer Einführung zu effizienter Fahrweise und dem richtigen Umgang mit Hochleistungs-Lithium-Ionen Akkus zum Erhalt der Leistung und Steigerung der "Lebensdauer".

Service aus einer Hand
Pedelecs der GUT. zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus. Sollte es trotzdem mal ein Problem geben: Der GUT.-Service mit eigener Werkstatt und Mechanikern kümmert sich auf Wunsch darum: Abholung, Reparatur, Anlieferung – schnell und kompetent aus einer Hand.

Und welches Modell kommt für mich in Frage?
Einfach probefahren und dann beraten lassen! Die GUT.-Modellpalette reicht vom Damen-Klassiker mit Vorderrad-Nabenmotor und 3-Gang-Schaltung über das Klapp-Pedelec bis hin zur sportlichen Variante mit Hinterrad-Nabenmotor und einer Reichweite bis zu 100 km. Einen ersten Überblick finden Sie hier. Und der Clou … mit unserem "Customizing" verleihen wir dem jeweiligen Pedelec entweder ihr persönliches Wunschdesign oder machen es CI-konform zum Teil einer Firmenflotte mit entsprechendem Marketingeffekt.