Testanlagen: Strom aus Sonne, Wärme aus Sonne und Holz

Die Erfahrungen aus Langzeittest in der Praxis kommen unseren Kunden zugute. Die PV-Testanlagen sind neben den bestehenden monokristallinen und polykristallinen seit 2013 um eine Testanlage mit Dünnschichtmodulen erweitert. Die Ertrags-Werte sind hier in Echzeit online zu besichtigen. Auch in diesem Winter können Sie und wir uns mit Echtzeit-Daten davon überzeugen, ob die Kombination von effizienter Solarthermie und intelligenter Nutzung von Holz zur durchgängigen Wärmeversorgung der Geschäftsräume der Grädler Fördertechnik GmbH und der Grädler Umwelttechnik GmbH (Thyrow / Brandenburg / nahe Berlin) den Ansprüchen genügt.

Aus unseren Erfahrungen seit 2010 lässt sich kein Effizienz-Unterschied zu monokristallinen Modulen nachweisen. Hier sind wohl Produktion und die jeweils aktuelle Verfügbarkeit für den jeweiligen Marktpreis entscheidend. Zudem sind seitdem einige Hersteller vom Markt verschwunden ... interessant ist also eher der Vergleich der Degradation. Auch hier lassen sich anhand der Daten bisher keine Unterschiede darstellen.

Gerne laden wir Sie zur Besichtigung auf unser Firmengelände ein, damit Sie sich persönlich ein Bild unserer Firma, unserer Leistung und den Leistungs- und Eignungsunterschieden verschiedener Modularten machen können.

Um vorab einen kleinen Überblick zu verschaffen, hier eine kurze Beschreibung der drei wichtigsten und am häufigsten verwendeten und verbauten Modultypen:

Die GUT. testet monokristalline Module verschiedener Hersteller in Langzeit und verwendet diese Module für den Einsatz in eigenen PV-Anlagen.

Merkmal für monokristalline Module ist die quadratische Fläche der Zellen mit abgerundeten Ecken. Bei einem monokristallinen Modul besteht die Zelle aus einem sehr hohen Anteil von Silizium. Zumeist wird von Anbietern behauptet, dass monokristalline Module auch über den höchsten Wirkungsgrad verfügen und der Aufwand zur Herstellung dieser Zellen extrem hoch und somit teuer sei. Nach unseren Erfahrungen trifft dies nicht zu – der Wirkungsgrad scheint gleich – der Preisunterschied zu polykristallinen Modulen hängt von der jeweiligen Verfügbarkeit auf dem Herstellermarkt ab.

(auch multikristalline Module). Die GUT. testet polykristalline Module verschiedener Hersteller in Langzeit und verwendet diese Module für den Einsatz in PV-Anlagen.

Die Zellen werden aus einem quadratischen Block gefertigt, dementsprechend ist die Form der jeweiligen Zelle auch viereckig. Hier liegt der sichtbare Unterschied zu den monokristallinen Modulen, da sie keine abgerundeten Ecken besitzen. Dieser Block wird in hauchdünne multikristalline Siliziumscheiben zerteilt. Diese Scheiben werden auch Wafer genannt.

Aus unseren Erfahrungen lässt sich kein Effizienz-Unterschied zu monokristallinen Modulen nachweisen. Hier sind wohl Produktion und die jeweils aktuelle Verfügbarkeit für den jeweiligen Marktpreis entscheidend.

Dünnschichtmodule haben den geringsten Materialverbrauch und unterliegen einem sehr einfachen Herstellungsprozess. Daraus ergeben sich relativ geringe Produktionskosten und ein entsprechend geringerer Wirkungsgrad. Die Herstellung erfolgt durch das Aufdampfen von Silizium auf eine Trägerplatte, wodurch eine sehr dünne Schicht Silizium auf der Platte entsteht. Daher auch der Name Dünnschichtmodul. Diese Module sind für einen extrem grossflächigen Einsatz evtl. geeignet. Hier beobachtet die GUT. die technische Entwicklung.

Aufgrund der hohen Flexibilität eignen sich die Dünnschichtmodule hervorragend auch für die nachträgliche Integration an Gebäudefassaden.