Photovoltaik: Integration am Gebäude

GiPV (Gebäudeintegrierte Photovoltaik) oder auch BiPV (Building integrated Photovoltaik) muss nicht ausschließlich bei Großprojekten oder Neubauten Anwendung finden. Die GUT. führt den Nachweis – die 5 nachträglich installierten Dünnschichtmodule mit einer Breite und Höhe von jeweils 130 x 110 cm stellen zusammen eine Leistung von 575 Watt/p dar. Die hauchdünnen Module inklusive Montageschiene und Anschlussdose sind 3,5 cm tief. Das durchgängige Floatglas lässt sich auch als Designelement integrieren – beispeilhaft hier die Installation in Thyrow/Brandenburg (nahe Berlin). In der Fachwelt gibt es auch dafür einen Begriff: BAPV (Building Applied PV). Neben der Stromerzeugung fungieren diese Module z.B. auch als Witterungsschutz, Wärmedämmung, Schalldämmung, Sichtschutz, elektromagnetische Abschirmung und lassen sich zur Lichtlenkung einsetzen. Bevor Sie also z.B. in eine Wärmedämmung investieren ... Beratungstermin vereinbaren. Vielleicht erzeugt Ihre neue Wärmedämmung auch noch Strom.

PV an der Fassade
Dünnschichtmodule

Dünnschichtmodule haben den geringsten Materialverbrauch und unterliegen einem sehr einfachen Herstellungsprozess. Daraus ergeben sich relativ geringe Produktionskosten und ein entsprechend geringerer Wirkungsgrad. Die Herstellung erfolgt durch das Aufdampfen von Silizium auf eine Trägerplatte, wodurch eine sehr dünne Schicht Silizium auf der Platte entsteht. Aufgrund der großen Flexibilität, des geringen Gewichts und der mittlerweile verbesserten Wirkungsgrade bei unterschiedlicher Sonneneinstrahlung eignen sich diese Module besonders auch für die nachträgliche Integration am Gebäude.



Die GUT. testet monokristalline Module verschiedener Hersteller in Langzeit und verwendet diese Module für den Einsatz in eigenen PV-Anlagen.

Merkmal für monokristalline Module ist die quadratische Fläche der Zellen mit abgerundeten Ecken. Bei einem monokristallinen Modul besteht die Zelle aus einem sehr hohen Anteil von Silizium. Zumeist wird von Anbietern behauptet, dass monokristalline Module auch über den höchsten Wirkungsgrad verfügen und der Aufwand zur Herstellung dieser Zellen extrem hoch und somit teuer sei. Nach unseren Erfahrungen trifft dies nicht zu – der Wirkungsgrad scheint gleich – der Preisunterschied zu polykristallinen Modulen hängt von der jeweiligen Verfügbarkeit auf dem Herstellermarkt ab.

(auch multikristalline Module). Die GUT. testet polykristalline Module verschiedener Hersteller in Langzeit und verwendet diese Module für den Einsatz in PV-Anlagen.

Die Zellen werden aus einem quadratischen Block gefertigt, dementsprechend ist die Form der jeweiligen Zelle auch viereckig. Hier liegt der sichtbare Unterschied zu den monokristallinen Modulen, da sie keine abgerundeten Ecken besitzen. Dieser Block wird in hauchdünne multikristalline Siliziumscheiben zerteilt. Diese Scheiben werden auch Wafer genannt.

Aus unseren Erfahrungen lässt sich kein Effizienz-Unterschied zu monokristallinen Modulen nachweisen. Hier sind wohl Produktion und die jeweils aktuelle Verfügbarkeit für den jeweiligen Marktpreis entscheidend.

Dünnschichtmodule haben den geringsten Materialverbrauch und unterliegen einem sehr einfachen Herstellungsprozess. Daraus ergeben sich relativ geringe Produktionskosten und ein entsprechend geringerer Wirkungsgrad. Die Herstellung erfolgt durch das Aufdampfen von Silizium auf eine Trägerplatte, wodurch eine sehr dünne Schicht Silizium auf der Platte entsteht. Daher auch der Name Dünnschichtmodul. Diese Module sind für einen extrem grossflächigen Einsatz evtl. geeignet. Hier beobachtet die GUT. die technische Entwicklung.