Solarthermie: Kompromisslose Nachhaltigkeit – weltweit unerreicht – nicht nur für Berlin und Brandenburg

Mit einer Solarthermie-Solaranlage wird Wärme (Warmwasserenergie- oder Heizenergie) aus Sonnenlicht erzeugt. Für GUT.-Solarthermieanlagen verwenden wir gerne auch die Hochleistungs-Produkte unserer Partnerfirma "Wallnöfer H.F. Energiesysteme". Warum?

Mit international patentrechtlich geschützter Technik erreichen die Wallnöfer-Hochleistungs-Sonnenkollektoren den höchsten Wirkungsgrad (η0=86%) aller aktuell verfügbaren Flachkollektoren. Dieser Wert ist weltweit unerreicht.

Sonnenkollektor von Wallnöfer

Patentierte Absorbertechnik mit Waro-Flachrohren. Das einzigartige Wallnöfer-Kollektor-Absorbersystem ist speziell für Klimazonen entwickelt, in denen diffuse Strahlung vorherrscht.

Etwas für Warmduscher

Selbst bei schwachen Lichtverhältnissen wird die vergleichbar kürzeste Wasser-Aufwärmzeit erreicht. Das gehärtete und hagelbeständige Solarspezialglas in Kombination mit der Kollektorwanne aus rostfreiem Edelstahl reduziert Wartungskosten oder Erneuerungskosten auf ein Minimum. Auf diese nachhaltige Qualität geben wir bis zu 10 Jahre Garantie.

Das Herzstück: Der Speicher
warmwasserspeicher

Idealerweise kommen Kombispeicher zum Einsatz, in denen sowohl das Brauchwasser als auch das Heizwasser aufgeheizt wird.

Bei Solaranlagen ist die Schichtladung sehr wichtig, weil eine Solaranlage wetterabhängig mehr oder weniger Energie pro Tag produziert. Will man die Solarenergie also optimal nutzen, so wird mit der Energie der ersten Sonnenstunden der oberste Speicherbereich beheizt, in welchem vorwiegend das Brauchwasser erwärmt wird. Bei weiteren Sonnenstunden wird sekundär der mittlere und unterste Bereich des Speichers beheizt.

... und was man dadurch einspart

Den Warmwasserbedarf kann eine thermische Solaranlage von Mai bis September problemlos decken. Eine hundertprozentige Deckung des Bedarfs in den Wintermonaten würde eine Vergrößerung der Anlage erfordern. Doch auf Grund der Kosten und der Überschussenergie im Sommer ist dies eventuell nicht sinnvoll. Die Solaranlage kann das Wasser im Winter vorheizen, den Rest erwärmt die Heizung (z.B. unsere Lösung mit einem patentierten Holzvergaserofen, der auch als Kaminofen im Wohnzimmer genutzt werden kann.

Je besser die Wärmedämmung des Hauses, desto effektiver funktioniert die solare Heizungsunterstützung. Bis zu 100% der Heizwärme und des Warmwassers kann die Solartechnik in einem Niedrigenergiehaus erzielen.

Finanziell lohnt sich eine Solarthermieanlage bei ständig steigenden Energiekosten in jedem Fall. Eine Solarthermieanlage zur Warmwasseraufbereitung kostet etwa 700€/m², wenn der günstige Flachkollektor verwendet wird. Insgesamt kostet die Anlage für einen 4-Personen-Haushalt also zwischen 3000€ und 5000€ inklusive Montage. Kombianlagen zur Brauchwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung kosten je nach Größe und Ausführung zwischen 8000€ und 12000€ inklusive Montage.

Die wichtigsten Informationen für die Planung & Errichtung einer Solarwärmeanlage:

  1. Feststellung ob Solarthermie zur Brauchwassererwärmung oder eine kombinierte Anlage Brauchwasser/Heizungsunterstützung gewünscht wird. Anzahl der im Haus zu versorgenden Personen mit Brauchwasser. Bei Heizungsunterstützung Größe der zu beheizenden Wohnraumfläche.

  2. Dachflächenbedarf sowie Zustand des Daches, Dachform, (Walmdach, Satteldach, Flachdach, Pultdach, sonstige) Dachunterkonstruktion, Sparrenabstand, Dacheindeckung, Neigungswinkel, Ausrichtung Azimut. Auf Dachaufbauten achten, die zu Verschattung führen können (Schornstein, Antennen Gauben). Wenn die Solarenergie nur zur Warmwasser-Aufbereitung genutzt werden soll, benötigt man 1 bis 1,5 m² Kollektorfläche pro Person. Soll die solarthermische Anlage auch der Heizungsunterstützung dienen, so sind ca. 2,5 m² pro Person zu veranschlagen. Bei einem Hausneubau lohnt sich die Prüfung einer Indach-Anlage in Absprache mit dem Kunden.

  3. Dimensionierung des Brauchwasserspeichers bzw. Pufferspeichers, Einbausituation beachten, Türöffnungen/Größe, Treppen, Raumgröße, Raumhöhe, Tragfähigkeit des Fußboden prüfen.

  4. Prüfen der Rohrleitungsführung von den Kollektoren zum Speicher. Genehmigung: In der Regel sind Solaranlagen genehmigungsfrei, sofern sie an der Fassade, auf Flachdächern oder in der Dachfläche errichtet werden. Einige Länder bestehen auf eine Genehmigungspflicht für Anlagen, die aus dem Baukörper hervorspringen. Weitere Einschränkungen können durch örtliche Bebauungspläne oder andere Vorschriften für die bauliche Gestaltung vorgegeben werden (z. B. denkmalgeschützte Bauten). Wir erkundigen uns bei der Planung einer Solarthermie-Anlage bei der zuständigen Bauordnungsbehörde nach bestehenden Vorschriften hinsichtlich der Genehmigung der Anlage.

Ist Ihre Anlage auch im Neubau förderfähig? Welche Zuschüsse der KfW dürfen kumuliert werden und welche nicht? Die Zuschuss-Programme z.B. der BAFA ändern sich jedoch laufend. Dazu können Sie sich hier beim BAFA vorab informieren ... oder sich von uns beraten lassen. Stichwort "Bonusförderung"!

Z.B. sind ab dem 15. August 2012 die Zuschüsse für Solaranlagen (thermisch), Biomasseanlagen und Wärmepumpen in 1- und 2-Familienhäusern, in Mehrfamilienhäusern sowie in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden deutlich erhöht worden.

Eine Auswahl von Maßnahmen, die über das BAFA gefördert werden:


I. Solarkollektoranlagen (thermisch) Förderbetrag
bis 40 m2 Bruttokollektorfläche 1.500 Euro bis 3.600 Euro
zwischen 20 bis 100 m2 Bruttokollektorfläche in Mehrfamilienhäusern und großen Nichtwohngebäuden (auch im Neubau) 3.600 Euro bis 18.000 Euro
bis 1.000 m2 zur Erzeugung von Prozesswärme bis zu 50 % der Nettoinvestitionskosten
II. Biomasseanlagen Förderbetrag
Pelletöfen mit Wassertasche 1.400 Euro bis 3.600 Euro
Pelletkessel 2.400 Euro bis 3.600 Euro
Pelletkessel mit Pufferspeicher (mind. 30 l / kW) 2.900 Euro bis 3.600 Euro
Hackschnitzelkessel mit Pufferspeicher 1.400 Euro
Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher 1.400 Euro
III. Wärmepumpen Förderbetrag
Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen 2.800 Euro bis 11.800 Euro
Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen mit Pufferspeicher 3.300 Euro bis 12.300 Euro
Luft/Wasser-Wärmepumpen 1.300 Euro bzw. 1.600 Euro
Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Pufferspeicher 1.800 Euro bzw. 2.100 Euro
  • Alle Förderprogramme sind einem laufenden Wandel unterworfen und tlw. von der Einhaltung von Fristen oder Stichtagen abhängig. Ein Beratungs- und Planungsgespräch mit der GUT. lohnt sich.